Die Vampirelady ist tot.
Am Weg zu einem Ehrendinner für sie, brach die Queen der Vamprinnen Ingrid Pitt zusammen, wenig später verstarb sie. Bis sie endlich wehrlosen Männern ins Genick beißen konnte musste sie zuerst schwer krank das KZ überleben, sich vor der der Roten Armee retten indem sie in die Spree sprang aus der sie von einem GI namens Pitt gerettet wurde. Sie ging mit Pitt in die USA, studierte Schauspielerei und wurde schließlich von den englischen Horrorfilmspezialisten den Hammer-Studios unter Vertrag genommen. Ingrid Pitt spielte Vampirinnen, als diese noch nicht von zarten Hollywood-Pflänzchen blutlos dargestellt wurden. Die donnernde Musik, die hilflosen Männer, die zubeißenden Vampirinnen, die schrillen angstvollen Schrie, ach, das waren noch Vampirfilme. 2008 stand sie nochmals vor der Kamera in „Sea of Dust“ gemeinsam mit Tom Savini (bekannt als Sexmachine die zuerst zum Vampir und schließlich zum Monster mutiert in Dusk till Dawn) Ingrid Pitt trug bei den Aufnahmen von „Sea of Dust“ die gleichen Stiefel wie in „Comtesse des Grauens“ und „Gruft der Vampire“. Nun ist eine der besten Darstellerinnen in die Hall of Fame des Grauens eingegangen.
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Mexikanische Vampirfrau
In Guadalajara (Mexiko) gibt es einen Baum, denn sollte man nur fällen, wenn man den darunter begrabenen Vampir freilassen will. So erzählt es Maria Jose Cristerna in einer mexikanischen Fernsehreportage.
Die 35-jährige Mexikanerin ist eigentlich Anwältin, arbeitet jetzt in ihrem eigenen Tattoo-Studio, sie malt, kreiert Mode. Sie hat vier Kinder und einen Hund namens Dracula. Seit ihrer Kinderheit ist fasziniert von Vampiren.
Ihr erster Mann, der wesentlich älter war als sie, schlug sie. Sie hielt solange durch, bis ihr viertes Kind eine Herzoperation hatte. Dem Ehemann interessierte das nicht. Einige Tage nach der Operation malte Maria. Ihr Ehemann betrat ihr Atelier, sie gerieten in Streit und er schlug ihr mit einem CD-Spieler auf den Kopf während die Kinder zusahen. Da entschied sie, es ist genug.
Sie lernte David kennen und er wurde der Vater den die Kinder nie hatten, und der Ehemann den sie wollte.
98 % ihres Körpers sind mit Tattoos und Körperschmuck bedeckt. Die kaum sichtbaren Modifikationen am Kinn errinnern sie an den Tag, an dem sie ihren ersten Mann verlassen hat (ähnlich der Maorifrauen, die wichtige Ereignisse am Kinn festhielten).
Als Vampirfrau will sie Aufmerksamkeit erregen und gegen häusliche Gewalt auftreten.
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"Achtzehnhundertunderfroren" (1816)
Was Schlechtwetter mit Vampirromanen zu tun hat.
Der Vulkan Tambora in Indonesien brach im April 1815 aus. Die 150 Kubikkilometer Staub und Asche legten einen Schleier über die Atmosphäre und kühlten das Klima für vier Jahre ab. In Kanada und in der Schweiz fiel mitten im Sommer Schnee. Das „Jahr ohne Sommer“ (1816) führte zu einer Auswanderungswelle nach Amerika. Aber auch zu Neuentwicklungen: Justus Liebig erfand den Kunstdünger, Drais baute 1817 das Laufrad und an der Villa Diodati am Genfer See traf sich eine illustre Gruppe.
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"Ich bin ein Vampir"
Für die schlafende Bewohnerin eines Hauses in Galveston, Texas, muss es ein riesiger Schock gewesen sein: Sie hört in der Nacht ein Geräusch, wacht auf – und sieht sich einem zähnefletschenden Teenager gegenüber. Dieser trägt nur Boxershorts, stürzt sich auf die Frau und rammt ihr seine Zähne in den Nacken. Sie kann sich befreien und flieht schreiend aus dem Haus. Als die Polizei eintrifft, findet sie Lyle Bensley auf dem Parkplatz vor dem Gebäude, zischende und knurrende Laute von sich gebend.
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Attacke einer Vampirfledermaus
Der 19-jährige mexikanische Saisonarbeiter spürte den Biss der Vampirfledermaus in die Ferse wahrscheinlich nicht gleich. Er arbeitete auf einer Zuckerrohr-Plantage in Louisiana. Doch 14 Tage später war er tot. Die kleinen Vampir-Fledermäuse leben normalerweise nur in Lateinamerika, doch scheint der Klimawandel sie in den Norden zu treiben. Neben der Lust Blut zu saugen, bringen sie auch eine besonders aggressive Form von Tollwut mit.
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Der Vampir am Teppich
Stefan Kreuzer malte das Gesicht des gestürzten tunesischen Diktators auf einen alten Orientteppich. Er verpasste ihm einen einzelnen Vampirzahn, es soll seine Raffgier karikieren. Am Kopf ist ein Schuhabdruck zu sehen, als wäre jemand auf seinen Kopf getreten, die ultimative Beleidigung in der arabischen Welt. Der Perserteppich steht für den Reichtum, das durchschimmern der alten Muster deuten auf den Verlust der alten Muster hin. Zu sehen waren die Teppiche beim DonauFestival.
Im Zuge der Flying Carpet Show zeigten sie schon 2008 übermalte Teppiche, damals mit Fleischwaren.
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Der Impf-Vampir
Noch nie davon gehört? Ich auch nicht, bis ich auf das Buch „Bodily Matters: The Anti-Vaccination Movement in Negland 1853-1907“ (Duke Univ. Press, 2005) von Nadja Durbach stieß. Darin berichte sie über einen gewissen James John Garth Wilkinson (1812 – 1899) der 1881 eine Broschüre mit dem Titel „ The Vaccination Vampire“ veröffentlichte, er war der Meinung, das Impfungen vampirisch seien. „Der Staat verfolgt die Impfungsgegner wie Kriminelle. Wilkinson schrieb, dass eine Impfung den Fluss des Blutes im Körper unterbricht. Die„Vampirimpfung“ verseuche, verpeste und dämonisiere das Kind. (S. 138 – 139).
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Caul - ein Vampirfilm
Azhur Saleem las in einem Artikel im amerikanischen Magazin „New Yorker“ über Caul, den polnischen Vampir. Er suchte sofort im Internet nach dem Wesen und fand heraus, dass im polnischen Aberglauben Kinder die mit einer Glückshaube geboren wurden zu Vampiren werden. So müssen die Eltern die Glückshaube trocknen und dem Kind zum 7. Geburtstag zu essen geben. Und hier fragte sich der Produzent von Shortfilmen Saleem: Was passiert wenn das Kind die getrocknete, zerstampfte Glückshaube nicht isst? Aus diesem Stoff möchte er einen fünfzehn minütigen Film machen. Er sucht über seine Webseite finanzkräftige Vampirfilmfans, ab 10 US ist man dabei. Mehr zum Film.
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Die Vampyrologie gehört zu den wenig beachteten Lehrgegenständen der Bibliothekswissenschaft. Gleichwohl sind entsprechende Kenntnisse für jeden verantwortungsbewusst handelnden Bibliothekar unverzichtbar. Die vorliegende Einführung vermittelt hier unter besonderer Berücksichtigung der historischen Hintergründe die wesentlichen Grundlagen, damit man später nicht sagen kann, man habe es ja nicht gewußt
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von Joachim Nagel
Alles über den Vampir-Mythos von der Antike bis zum Twilight-Boom Ein schaurig schönes Panorama mit Gedichten und Erzähltexten, Gemälden, Fotos und FilmplakatenOb in der Buchhandlung oder im Kino - Untote wohin man schaut! Was ist so faszinierend an diesen Geschöpfen der Nacht, dass sich jede Generation ihren eigenen Reim auf sie macht?
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